GPA-djp federt 12-Stunden-Tag in der Stein- und keramischen Industrie ab

Mindestgehälter steigen um 2,5 Prozent, Ist-Gehälter um 2,45 Prozent

Bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die Angestellten der Stein- und keramischen Industrie konnte ein Abschluss erreicht werden. Rückwirkend mit 1. November steigen die Mindestgehälter um +2,5 Prozent und die IST-Gehälter um +2,45 Prozent. Die Lehrlingsentschädigungen werden um +2,5 Prozent erhöht. Außerdem wurde im Kollektivvertrag fixiert, dass die 11. und 12. tägliche Arbeitsstunde sowie alle Stunden ab der 51. Wochenarbeitsstunde mit einem 100-prozentigen Zuschlag versehen werden, sofern Überstunden ausdrücklich angeordnet wurden.

"Wir freuen uns über den guten Abschluss. Damit haben wir nicht nur der wirtschaftlichen Situation Rechnung getragen, sondern auch durch Zuschläge die Auswirkungen des Arbeitszeitverlängerungsgesetzes abgefedert", erklärt Helmut Tomek, Chefverhandler der Privatangestelltengewerkschaft GPA-djp.

Info:

Kollektivverträge regeln für alle ArbeitnehmerInnen einer Branche das Gehalt und sogenanntes Rahmenrecht wie Arbeitszeit, Altersteilzeit, Zuschläge und Zulagen und vieles mehr.