Attacken auf JournalistInnen müssen gestoppt werden

Wiederholte Angriffe bei Corona-Demonstrationen in ganz Österreich völlig inakzeptabel

"Attacken auf Journalistinnen und Journalisten, die über die von Demonstrationsteilnehmern geforderte Meinungsfreiheit berichten, sind ungeheuerlich und zugleich ein Angriff auf eine wichtige Säule unserer Demokratie", sagt Eike-Clemens Kullmann, Vorsitzender der JournalistInnengewerkschaft in der GPA.

Die massiven Übergriffe am vergangenen Samstag in Wien waren nicht die ersten. Seit längerem kommt es zu Angriffen auf JournalistInnen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit. In Linz wurden Anfang des Monats Journalistinnen und Journalisten bei der Ausübung ihrer demokratiepolitisch unverzichtbaren Arbeit nicht nur verbal auf das Übelste beschimpft, sondern darüber hinaus mit Gewalt bedroht, die gerade noch rechtzeitig durch das Eingreifen der Polizei verhindert werden konnte. „Das ist eine Grenzüberschreitung nach der man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen kann“, so der Landesvorsitzende der JournalistInnengewerkschaft in der GPA Oberösterreich, Klaus Buttinger.

"Daher unser eindringlicher Appell an die politisch Verantwortlichen und an die Exekutive, auch künftig eine gefahrlose Berichterstattung abzusichern. Die Sicherung des Demonstrationsrechts ist wichtig, genauso wie die Berichterstattung darüber. Es darf nicht so weit kommen, dass eine sichere Ausübung der journalistischen Arbeit nur noch durch Securityunterstützung möglich wird. Auch von der Mitorganisatorin der Kundgebung, der FPÖ, ist eine klare Distanzierung von Gewalt und Übergriffen längst überfällig“, so Kullmann und Buttinger.