Personalabbau bei Raiffeisen-Lagerhäusern in Niederösterreich
Deine Gewerkschaft GPA fordert einen umfassenden Sozialplan
Diese Woche wurde bekannt, dass über hundert Beschäftigte der Raiffeisen-Lagerhäuser in Niederösterreich gekündigt werden sollen. Das ist ein herber Schlag für die Betroffenen in einem ohnehin schwierigen Arbeitsmarkt. Deine Gewerkschaft GPA fordert einen Sozialplan, der die Folgen für die betroffenen Beschäftigte bestmöglich abfedert.
„Die betroffenen Beschäftigten brauchen rasch Sicherheit und echte Perspektiven!“
An den betroffenen Standorten in Niederösterreich wurden die Kolleg:innen diese Woche im Zug von Betriebsversammlungen über den geplanten Personalabbau informiert. Deine Gewerkschaft GPA konnte mittlerweile auch Verhandlungen über einen Sozialplan mit der Geschäftsführung starten.
„Der Start der Verhandlungen ist zu begrüßen, aber jetzt braucht es verbindliche Antworten seitens des Raiffeisen-Konzerns.“
Viele der Betroffenen sind langjährige Beschäftigte. Sie brauchen jetzt keine weitere Ungewissheit, sondern Planbarkeit. Auch seitens der Landespolitik fordert sind Konsequenzen gefordert. Von einer Kündigungswelle zur nächsten zu improvisieren, ist keine Arbeitsmarktpolitik. Niederösterreich braucht endlich eine permanente Arbeitsstiftung, damit Beschäftigte rasch und unbürokratisch Zugang zu Ausbildung und neuen beruflichen Chancen erhalten. Das Land muss endlich vorsorgen, statt weiter hinterherzulaufen.