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Personalabbau bei Raiffeisen-Lagerhäusern in Niederösterreich

Deine Gewerkschaft GPA fordert einen umfassenden Sozialplan

Gewerkschaft GPA / Edgar Ketzer

Diese Woche wurde bekannt, dass über hundert Beschäftigte der Raiffeisen-Lagerhäuser in Niederösterreich gekündigt werden sollen. Das ist ein herber Schlag für die Betroffenen in einem ohnehin schwierigen Arbeitsmarkt. Deine Gewerkschaft GPA  fordert einen Sozialplan, der die Folgen für die betroffenen Beschäftigte bestmöglich abfedert.

„Die betroffenen Beschäftigten brauchen rasch Sicherheit und echte Perspektiven!“
Michael Pieber, Geschäftsführer der Gewerkschaft GPA Niederösterreich

An den betroffenen Standorten in Niederösterreich wurden die Kolleg:innen diese Woche im Zug von Betriebsversammlungen über den geplanten Personalabbau informiert. Deine Gewerkschaft GPA konnte mittlerweile auch Verhandlungen über einen Sozialplan mit der Geschäftsführung starten.

„Der Start der Verhandlungen ist zu begrüßen, aber jetzt braucht es verbindliche Antworten seitens des Raiffeisen-Konzerns.“
Michael Pieber, Geschäftsführer der Gewerkschaft GPA Niederösterreich

Viele der Betroffenen sind langjährige Beschäftigte. Sie brauchen jetzt keine weitere Ungewissheit, sondern Planbarkeit. Auch seitens der Landespolitik fordert sind Konsequenzen gefordert. Von einer Kündigungswelle zur nächsten zu improvisieren, ist keine Arbeitsmarktpolitik. Niederösterreich braucht endlich eine permanente Arbeitsstiftung, damit Beschäftigte rasch und unbürokratisch Zugang zu Ausbildung und neuen beruflichen Chancen erhalten. Das Land muss endlich vorsorgen, statt weiter hinterherzulaufen.