KV Brauindustrie 2026: Auch zweite Verhandlungsrunde ohne Einigung
Betriebsrät:innen beraten über weitere Vorgehensweise
Seit 6. Oktober 2026 laufen die Kollektivvertragsverhandlungen für die Beschäftigten der Brauindustrie. Deine Gewerkschaft GPA und die Gewerkschaft PRO-GE fordern eine Erhöhung der Löhne und Gehälter über der rollierenden Inflation von 3,3 Prozent. Der ganzjährige Einsatz der Beschäftigten muss sich in einem fairen Abschluss widerspiegeln.
Gerade für die stark vom Konsum abhängige Brauindustrie ist eine Stärkung der Kaufkraft von zentraler Bedeutung: Denn höhere Einkommen unterstützen die Nachfrage und kommen damit auch der Branche selbst zugute. Trotzdem hielten die Arbeitgeber auch in der zweiten Verhandlungsrunde am 13. Oktober daran fest, nicht einmal die Teuerung abgelten zu wollen.
„Für die verpassten Investitionen, Managementfehler und die versäumten Investitionen der letzten Jahre sind nicht die Beschäftigten verantwortlich. Deshalb werden wir auch nicht zulassen, dass sie dafür zur Kassa gebeten werden. Ihr ganzjähriger Einsatz muss sich auch in der Kaufkraft widerspiegeln!“
Deshalb folgt jetzt der nächste Schritt: Am 21. Oktober werden wir die weitere Vorgehensweise gemeinsam mit den Betriebsrät:innen der Branche beraten. Deine Gewerkschaft GPA fordert weiterhin einen Abschluss, der die Teuerung ausgleicht und die Kaufkraft der Beschäftigten stärkt. Fest steht: Ein fairer Abschluss lässt sich nur mit der Unterstützung der Beschäftigten und einem starken Zusammenhalt in den Betrieben durchsetzen!