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Millionärssteuern statt Kürzungen beim Sozialstaat

Alle Umfragen bestätigten Zustimmung zu Millionärssteuer

Gewerkschaft GPA / Edgar Ketzer

Auch der jüngsten Forderung der Industriellenvereinigung (IV) erteilt deine Gewerkschaft GPA eine klare Absage. Beschäftigte und Konsument:innen zahlen bereits jetzt rund 80 Prozent aller Steuern. Es ist höchste Zeit, dass Millionär:innen und große Erbschaften ihren fairen Anteil leisten.

„Wenn die Industriellenvereinigung Millionärssteuern als ‚Gift‘ bezeichnet, dann verwechselt sie Ursache und Wirkung. Gift für den Standort sind Rekordpreise, Fachkräftemangel und Einschnitte beim Sozialstaat – nicht der faire Beitrag jener, die in den Krisenjahren noch reicher geworden sind.“
Barbara Teiber, Vorsitzende deiner Gewerkschaft GPA

Die Realität ist: Dem Staat entgehen jedes Jahr Milliarden, weil große Vermögen kaum besteuert werden. Dieses Geld fehlt bei Ganztagsschulen, Ausbildungsoffensiven und der Energiewende – also genau dort, wo unser Wirtschaftsstandort morgen entscheidet, ob er im Spitzenfeld mitspielt.

Die IV spricht von ‚Leistung‘, aber wer mit einer Millionenerbschaft startet, trägt auch Verantwortung für das Gemeinwohl. Millionärssteuern sind kein Schicksalsschlag, sondern eine Frage von Steuergerechtigkeit, Fairness und Vernunft: Sie finanzieren jene Investitionen, die Wachstum wirklich schaffen – in Netze, Kinderbetreuung, Qualifizierung und Innovation.

„Was wir beenden wollen, sind Privilegien für sehr große Vermögen, die sich systematisch aus der Finanzierung des Gemeinwesens verabschieden – während die breite Mitte immer mehr schultern soll“.
Barbara Teiber, Vorsitzende deiner Gewerkschaft GPA

Auch die jüngste Gallup-Studie zeigt erneut eine breite Zustimmung zu Millionärssteuern. Denn die Österreicherinnen und Österreicher haben ein gutes Gespür für Gerechtigkeit. Daher verwundert es auch nicht, dass eine Mehrheit dafür ist, dass analog zum Modell deiner Gewerkschaft GPA die Steuer erst ab 1 Million Euro greift. In allen Umfragen zum Thema gibt es immer eine Mehrheit für Millionärssteuern.

Die Behauptung der IV, neue Abgaben würden Nachfolgen in Familienbetrieben gefährden, lässt sich leicht entkräften. Seriöse Modelle für Millionärssteuern kennen hohe Freibeträge und klare Schonregeln für echte Betriebsübergaben.