31,8 Millionen Euro für Beschäftigte erkämpft
Rechtsschutzstatistik 2025 der GPA Steiermark zeigt Rekordergebnis
Die aktuelle Rechtsschutzstatistik 2025 der GPA belegt eindrucksvoll die Durchsetzungskraft gewerkschaftlicher Arbeit: Bundesweit konnten im Jahr 2025 insgesamt 240,7 Millionen Euro für Arbeitnehmer:innen erstritten werden – deutlich mehr als im Durchschnitt der Jahre 2022 bis 2024.
Auch die Steiermark leistet dazu einen maßgeblichen Beitrag: Mit 31,8 Millionen Euro, die im Vorjahr für steirische Beschäftigte gesichert wurden, zählt unser Bundesland zu jenen Regionen, in denen der Großteil des Gesamtbetrages durch erfolgreiche Sozialpläne erreicht wurde.
Knapp 32 Millionen Euro für steirische Beschäftigte
„Diese Zahlen sind kein Selbstzweck – sie stehen für tausende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die zu ihrem Recht gekommen sind. Hinter jedem Euro steckt ein konkretes Schicksal, ein Arbeitsplatz, eine existenzielle Absicherung“, betont der Landesgeschäftsführer der GPA Steiermark, Norbert Schunko.
Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zeigt sich, wie wichtig eine starke Gewerkschaft, etwa bei der Ausverhandlung von Sozialplänen, ist. Auch in der Steiermark waren es vor allem intensive Verhandlungen bei betrieblichen Umstrukturierungen, die zu substanziellen Absicherungen für Beschäftigte führten.
„Wenn Unternehmen Personal abbauen oder Standorte verändern, braucht es klare Regeln und faire Lösungen. Wir sorgen gemeinsam mit den Betriebsrätinnen und Betriebsräten dafür, dass die Interessen der Beschäftigten gewahrt bleiben und soziale Härten abgefedert werden.“, so Schunko.
Gemeinsamer Erfolg der Jurist:innen und Regionalsekretär:innen
Ein besonderer Dank gilt dem steirischen Rechtsschutz-Team der GPA. Die Jurist:innen haben mit hoher fachlicher Kompetenz, strategischem Geschick und großem persönlichen Engagement Verfahren geführt, Ansprüche durchgesetzt und Vergleiche erzielt. „Unsere Juristinnen und Juristen sind eine starke Säule unserer Arbeit. Sie vertreten unsere Mitglieder mit Nachdruck vor Gericht, verhandeln Vergleiche und setzen Ansprüche konsequent durch. Dieses Ergebnis ist Ausdruck ihrer Professionalität und ihres Einsatzes“, betont Schunko.
Ebenso entscheidend ist die Arbeit der betriebsbetreuenden Regionalsekretär:innen. Sie sind tagtäglich in den Betrieben präsent, intervenieren frühzeitig bei Problemen, unterstützen Betriebsrät:innen und führen gemeinsam mit ihnen Verhandlungen mit der Arbeitgeberseite.
„Viele Konflikte werden gar nicht erst zu Gerichtsverfahren, weil unsere Regionalsekretärinnen und Regionalsekretäre direkt im Betrieb eingreifen und Lösungen erarbeiten. Diese Nähe zu den Beschäftigten ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor“, erklärt Schunko und betont abschließend: „Unser Auftrag ist klar: Wir stehen an der Seite der Beschäftigten – im Betrieb, am Verhandlungstisch und vor Gericht. Die 31,8 Millionen Euro sind ein starkes Signal: Solidarität zahlt sich aus.“