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Rückschritte in der Kinderbildung und Kinderbetreuung

Gewerkschaften GPA und younion fordern Verbesserungen von steirischem Landesrat Hermann

Die aktuelle Novelle zum Steiermärkischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (KBBG) erlaubt ein geringeres Platzangebot und einen schlechteren Betreuungsschlüssel. Verbesserungen? Fehlanzeige!

Pressekonferenz der Gewerkschaften GPA und younion

Aus diesem Grund fordern die Gewerkschaften younion und GPA den zuständigen Landesrat auf, endlich zum Wohle der Kinder, der Eltern und der Beschäftigten in den Einrichtungen tätig zu werden und in Abstimmung mit den verantwortlichen Fachgewerkschaften die dringend nötigen Verbesserungen in Angriff zu nehmen. Als Interessensvertretung sehen sie eine Attraktivierung der Berufe der Kinderbildung- und -betreuung als äußerst wichtig an, darüber hinaus verlangt die gesellschaftliche Entwicklung Qualitätsverbesserungen, die insbesondere den Kindern, aber ebenso ihren Eltern zugutekommen. 

Als Gesprächspartner:innen im Rahmen der Pressekonferenz standen zur Verfügung:

  • Beatrix Eiletz, Bundesvorsitzende des Wirtschaftsbereiches 17 und Betriebsratsvorsitzende, Gewerkschaft GPA
  • Maria Hauer, Fachreferentin für Kinderbildung und -betreuung, Gewerkschaft younion
  • Michael Kammerer, Betriebsratsvorsitzender und Elementarpädagoge, Gewerkschaft GPA
  • Manuel Pöttler, Fachreferent für Kinderbildung und -betreuung, Gewerkschaft younion
  • Gerhard Suppan, Landesvorsitzender der Gewerkschaft younion

Dialog zwischen Politik, Behörden und Gewerkschaften gefordert

Die Gewerkschaften haben bereits in ihrer Stellungnahme zum Gesetzesentwurf sowohl Kritik geäußert als auch konkrete Verbesserungen eingemahnt. Nur im Dialog zwischen Politik, Behörden und Gewerkschaften ist es zu erreichen, die Kinderbildung und -betreuung in der Steiermark für die Kinder, Beschäftigten, Eltern und die gesamte Steiermark besser zu machen. 

Einen ersten Erfolg gibt es nun zu verzeichnen – es gibt einen zeitnahen Gesprächstermin mit dem steirischen Bildungslandesrat Stefan Hermann.