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KV PROPAK 2026: Keine Einigung in dritter Runde

Angebot zwischen 0 und 1 Prozent für Gewerkschaft GPA inakzeptabel

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In der dritten Verhandlungsrunde für den Kollektivvertrag der PROPAK-Industrie (Herstellung von Produkten aus Papier und Karton) konnte keine Einigung erzielt werden. Das Angebot der Arbeitgeber liegt aktuell zwischen 0 und 1 Prozent - und entspricht damit einer Erhöhung von knapp über 20 Euro. Außerdem soll die Arbeitszeit bei Schichtarbeit erhöht werden. Für das Verhandlungsteam deiner Gewerkschaft GPA ist das inakzeptabel! Deshalb finden in den kommenden Wochen Betriebsversammlungen statt, in denen die Beschäftigten über den aktuellen Verhandlungsstand informiert werden.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Branche gestalten sich aufgrund von Umsatz- und Produktionsrückgängen weiterhin schwierig. Trotzdem konnte bis auf wenige Ausnahmen weiterhin positive Ergebnisse erwirtschaftet werden. 

„Niemand bestreitet, dass die Ausgangslage keine einfache ist. Doch die Beschäftigten spüren die gestiegenen Kosten jeden Tag an der Supermarktkasse oder bei der Stromabrechnung. Gerade angesichts dessen hat die angebotene Erhöhung von knapp über 20 Euro bei einem Bruttoeinkommen von 2.366 Euro im Monat nichts mit einem fairen Angebot zu tun“, so Bernhard Hirnschrodt, zuständiger Wirtschaftsbereichssekretär deiner Gewerkschaft GPA.

Nun werde man die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben informieren und gemeinsam über nächste Schritte beraten. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 24. Februar statt.