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Erfolgreicher Kollektivvertragsabschluss in der außeruniversitären Forschung

Mindest- und Ist-Gehälter werden um 8,7 % erhöht
Seventyfour - stock.adobe.com

Die Gehälter der etwa 2.500 Beschäftigten in der außeruniversitären Forschung in Österreich werden mit 1. Jänner 2024 um 8,7 Prozent erhöht. Das betrifft sowohl die Mindest- als auch die tatsächlich ausbezahlten Ist-Gehälter. Auch die Lehrlingseinkommen steigen um den gleichen Betrag. Darauf konnten sich am 14. Dezember die Gewerkschaft GPA, die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) und die Forschung Austria einigen.

Prüfungsfreistellungen für Integrations- und Staatsbürgerschaftsprüfung

Eine Einigung gab es auch darüber, dass Prüfungsfreistellungen künftig auch für Integrations- und Staatsbürgerschaftsprüfung zu gewähren sind. „Es ist erfreulich, dass in Zeiten der nach wie vor hohen Teuerung eine Abgeltung der durchschnittlichen Inflation für alle Beschäftigten erzielt werden konnte. Die Erweiterung der Bestimmungen für Prüfungsfreistellungen ist ein Beitrag, den Forschungsstandort Österreich für ausländische Kolleginnen und Kollegen attraktiver zu gestalten“, so die Verhandlerin der Gewerkschaft GPA, Ursula Sauer, Betriebsratsvorsitzende des Austrian Institute of Technology (AIT).

„Forschung und Innovation sind die Grundlage für wichtige Zukunftsvorhaben – von Klimaschutz über Energie- und Mobilitätswende bis zu Digitalisierung und neuen Produktionstechnologien. Es ist wichtig, dass in schwierigen und herausfordernden Zeiten alle Verhandlungspartner:innen aufeinander zugegangen sind. Forschung und Innovation leben von den Menschen, die sie vorantreiben, und das gelingt uns nur gemeinsam“, so die Vertreterin der Arbeitgeber, Forschung Austria Präsidentin DDr. Gabriele Ambros.