Die Eckpunkte des neuen Kollektivvertrags

Gehaltsordnung, Beschäftigungsgruppenschema und Übergangsregelung

Die zukünftige Gehaltsordnung

  • Einheitliches Gehaltsschema für das gesamte Bundesgebiet und alle Branchen
  • Mindestgrundgehalt von 1600 Euro brutto für Angestellte mit Einzelhandels- oder kaufmännisch administrativer Lehre
  • Neue Methodik zur Anrechnung von Vordienstzeiten bei Neueintritten
  • Volle Anrechnung der Karenzzeiten bei Vorrückungen
  • Transparenz bei All-In Verträgen
  • Vertretungsgeld erhöht die Chancen für Teilzeitbeschäftigte auf Führungsaufgaben und Zusatzverdienst

Das flexible Beschäftigungsgruppenschema:

  • Acht Beschäftigungsgruppen mit klaren Beschreibungen zur Abbildung der Organisationsstrukturen von 40.000 Unternehmen
  • Abbildung neuer Funktionen im Handel, zB Onlinehandel
  • leichte Erweiterungsmöglichkeit für zukünftig entstehende Funktionen
  • Klare Regelung zB für Führung und Stellvertretung gewährleisten zusätzlich Rechtssicherheit
  • Weiterbildung zahlt sich aus – Fachkarrieren werden gefördert

Der Übergang – einfach, transparent und fair

  • Umstiegsstichtag für das gesamte Unternehmen
  • Übergangszeitraum von 4 Jahren ab 1.12.2017 für die optimale Umsetzung im Betrieb
  • bis zum Umstiegsstichtag gilt für alle neuen Dienstverhältnisse die alte Gehaltsordnung
  • die Einkommen der MitarbeiterInnen sind geschützt, niemand darf durch den Übergang benachteiligt werden
  • Mitwirkung der Betriebsräte ist verankert

Neuer Kollektivvertrag: 80.000 Betriebe setzen bis 2021 um

Struktur des österreichischen Handels

Der neue Kollektivvertrag betrifft 40.000 Betriebe mit 404.000 Angestellten.

  • 353.400 im Gehaltsgebiet A (alle Bundesländer außer Sbg und Vbg) und 50.600 im Gehaltsgebiet B (Salzburg und Vorarlberg).
  • 255.000 Frauen und 149.000 Männer
  • 40.000 Betriebe haben 0 MitarbeiterInnen
  • 33.000 Betriebe haben 1 bis 9 MitarbeiterInnen, insgesamt 94.000
  • 7.000 Betriebe haben 10 bis 250 MitarbeiterInnen, insgesamt 215.000
  • 200 Betriebe haben mehr als 250 MitarbeiterInnen, insgesamt 228.000

Mehr Information für Betriebsrätinnen und Betriebsräte im Log-in (bitte einloggen).

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