Kollektivvertrag Elektro-/Elektronikindustrie: Löhne und Gehälter werden um 2 Prozent erhöht

Am 28. April konnten wir gemeinsam mit der ProGe und mit dem Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie eine Einigung über einen Kollektivvertragsabschluss erzielen
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 Die KV- und IST-Löhne/Gehälter werden für die rund 50.000 Beschäftigten um zwei Prozent erhöht, ebenso die Zulagen und die Lehrlingsentschädigungen. Überdurchschnittlich erhöht wurden die Nachtschichtzulage sowie die beiden niedrigsten Lohn- und Gehaltsstufen. Damit wird 2022 ein Mindestlohn von 2.000 Euro erreicht.

 

Im Rahmenrecht gab es die Zustimmung der Arbeitgeberseite zu einer gemeinsamen Sozialpartnererklärung zur Arbeitskräfteüberlassung. „Nach dem Krisenabschluss des vergangenen Jahres werden heuer nicht nur die Löhne und Gehälter in einem fairen Ausmaß erhöht, sondern es wurde auch ein wichtiger Betrag dazu geleistet, dass sich die Arbeitsbedingungen für Leiharbeitskräfte künftig verbessern. Gerade nach den Skandalen der letzten Monate ist es wichtig, dass Gewerkschaften und Arbeitgeber an einem Strang ziehen, um Ausbeutung in diesem Bereich künftig zu verhindern“, sagen die Chefverhandler der Arbeitnehmerseite, Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA).

 

Alle Arbeitgeberforderungen, die zu einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen geführt hätten,  wurden von den Arbeitgebern zurückgezogen.

 

Der Kollektivvertrag tritt mit 1. Mai in Kraft, Laufzeit 12 Monate.