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KV Papierindustrie 2026: Betriebsrät:innen fordern faires Angebot!

Nächste Verhandlungsrunde am 30. April.

Nachdem in drei Verhandlungsrunden bisher keine Einigung für den Kollektivvertag der rund 7.500 Beschäftigten der Papierindustrie erzielt werden konnte, versammelten sich am 28. April mehr als 120 Betriebsrätinnen und Betriebsräte der Branche in Wien, um den aktuellen Verhandlungsstand zu diskutieren und weitere Maßnahmen zu besprechen.

Seitens der Arbeitgeber wurde bisher kein Angebot zur Erhöhung der Gehälter und Löhne vorgelegt. Die einzig klare Aussage der Arbeitgeber war, dass sie einen Abschluss deutlich unter zwei Prozent anstreben. Für die Gewerkschaften GPA und PRO-GE ist das inakzeptabel, denn die Beschäftigten in den Betrieben haben das ganze Jahr hindurch harte Arbeit geleistet.

„Ein derartiger Paradigmenwechsel kommt für uns nicht in Frage. Wir fordern endlich ein konkretes, annehmbares Angebot, das diese Leistung angemessen vergütet.“
Walter Kogler, Verhandler für die Gewerkschaft GPA

Die Kolleginnen und Kollegen sind bereit, den Druck auf die Arbeitgeber deutlich zu erhöhen. Sollte es auch in der nächsten Verhandlungsrunde zu keiner Einigung kommen, werden österreichweit Betriebsversammlungen einberufen. Wenn die Arbeitgeber weiterhin ernsthafte Verhandlungen verweigern, werden wir die Auseinandersetzung sichtbar und spürbar in die Betriebe und die Öffentlichkeit tragen. Die Gewerkschaften fordern weiterhin die Abgeltung der durchschnittlichen Teuerung von 3,35 Prozent. 

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 30. April statt.