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Ohne Journalist:innen gibt es keinen Journalismus!

Journalist:innen-Gewerkschaft begrüßt Schritte zur Reform der Medienförderung

Gewerkschaft GPA / Edgar Ketzer

In Bezug auf die am 16. April präsentierte Studie zur Reform der Medienförderung durch das Medienhaus Wien betont deine Gewerkschaft GPA, dass die Absicherung journalistischer Arbeitsplätze oberste Priorität haben muss.

„Journalismus ist eine unverzichtbare Grundlage unserer Demokratie. Umso wichtiger ist es, dass nun die nächsten Schritte gesetzt werden, um eine Weiterentwicklung der Presseförderung hinzu mehr Unabhängigkeit und Qualität zu ermöglichen“, betont Barbara Teiber, Vorsitzende der Gewerkschaft GPA. Das ist gerade angesichts des anhaltenden Stellenabbaus in der Medienbranche wichtiger als je zuvor. Denn unabhängigen Journalismus ist nur unter entsprechenden Rahmenbedingungen möglich.

"Journalismus ist eine unverzichtbare Grundlage unserer Demokratie."
Barbara Teiber, Vorsitzende der Gewerkschaft GPA

Journalismus braucht entsprechende Rahmenbedingungen

Dazu zählen arbeitsrechtliche Standards durch die Anwendung des „Journalisten-Kollektivvertrags“ und des Journalistengesetzes sowie faire Honorare für freie Journalist:innen und Redaktionsstatute in allen Häusern. „Diese Kriterien müssen das Fundament jeglicher Neuausrichtung der Medienförderung bilden. Denn ohne Journalistinnen und Journalisten gibt es keinen Journalismus!“, unterstreicht Ute Groß, Vorsitzende der Journalist:innengewerkschaft in der GPA. Nun gilt es auf Basis der gewonnen Erkenntnisse zügig die nächsten Schritte zu setzen, um längerfristig Planungssicherheit für Medienunternehmen und Beschäftigte zu gewährleisten.