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Manfred Perterer ist Vorhofer-Preistträger 2019

Chefredakteur der SN zeigt Haltung, aber niemals Standpunktlosigkeit

Wien - Der Vorhofer-Preisträger 2019 ist Manfred Perterer von Salzbuger Nachrichten. Das entschied am Mittwoch die Jury des Preises in Wien.

Manfred Perterer vereint in seiner Arbeit stilistische Brillanz, soziale Verantwortung und eine grundsätzliche Skepsis gegenüber Machthabern aller Art. Angesichts einer stark fortgeschrittenen Polarisierung in Gesellschaft und Politik vermeidet er jeglichen Lagerjournalismus. Er zeigt vielmehr einen differenzierten Blick und wirkt auf diese Weise ausgleichend, ohne dabei belanglos zu werden.

Perterer arbeitet radikal undogmatisch und bewahrt sich einen übergeordneten, unbefangenen Blick. Damit bürgt er für glaubwürdige Äquidistanz. Er greift komplexe innenpolitische Zusammenhänge auf und führt die Leserinnen und Leser in seinen Texten zu manchmal überraschenden Perspektiven. Seine Arbeiten sind ebenso prägnant wie relevant. Seine Leitartikel bestechen durch ihre Klarheit, zugleich spiegelt sich in ihnen ein citoyenhaftes, liberales Verständnis von Gesellschaft, Politik und Journalismus. Dieses bedeutet für Manfred Perterer: Haltung, aber niemals Standpunktlosigkeit.

Der „Kurt-Vorhofer-Preis“ wird im Gedenken an den langjährigen Innenpolitiker der Kleinen Zeitung an innenpoltische PrintjournalistInnen vergeben. Die eingereichten Artikel sollen „die Kriterien soziale Verantwortung, stilistische Brillanz und unkonventionelle Betrachtungsweisen“ vereinen.

 

Mitglieder der Jury 2019 waren: Wolfgang Anzengruber, Alexandra Föderl-Schmid, Sibylle Hamann, Katharina Krawagna, Hubert Patterer, Barbara Tóth, Gabriele Waldner-Pammesperger, Paul Vécsei.