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KV-Reisebüros 2026: Gehälter steigen um 3 Prozent

Einigung in vierter Verhandlungsrunde erzielt

Für die Angestellten in Reisebüros konnte in der vierten Verhandlungsrunde ein Abschluss zwischen den Sozialpartner erzielt werden. Die kollektivvertraglichen Mindestgehälter (samt allfälliger Reformbeträge = Grundgehalt) sowie das Gehalt für Ferialangestellte werden jeweils um 3 Prozent erhöht, jedoch mindestens um einen Betrag von 65 Euro. Dies ergibt eine durchschnittliche Erhöhung von 3,09 Prozent.

„Die Branche steht weiterhin vor großen Herausforderungen, etwa durch internationale Unsicherheiten, aber auch durch das stetig steigende Angebot im Online-Bereich. Umso wichtiger ist es, dass wir mit lösungsorientierten Gesprächen einen Abschluss erzielt haben, der für Beschäftigte und Unternehmen tragbar ist“, betont Alexander Pichler, zuständiger Wirtschaftsbereichssekretär der Gewerkschaft GPA.

Neu eingeführt wurde außerdem die Möglichkeit zur Erhöhung der Arbeitszeit bei regelmäßiger Mehrarbeit für teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer:innen. Wird die wöchentliche Normalarbeitszeit um mindestens 20 Prozent in Form von Mehrarbeit überschritten, so kann nun ein schriftlicher Antrag auf Stundenerhöhung gestellt werden. Dieser kann vom Arbeitgeber nur aufgrund maßgeblicher organisatorischer oder betriebswirtschaftlicher Gründe abgelehnt werden.

Der Abschluss im Detail:

  • Die Mindestgehälter werden um 3,33 Prozent erhöht und steigen auf 2.018 Euro
  • Das Gehalt für Ferialangestellte wird um 4,78 Prozent erhöht
  • Die Mindestsätze bei Abfertigungsdiensten werden um 3 Prozent erhöht
  • Die Lehrlingseinkommen steigen um bis zu 7,15 Prozent