Zum Hauptinhalt wechseln

Über 118 Millionen Euro für unsere GPA Mitglieder erkämpft

Die Gewerkschaft GPA konnte durch ihren Rechtsschutz im Jahr 2023 über 118 Mio. Euro für ihre Mitglieder erkämpfen. Das sind um fast 50 Mio. mehr als im Jahr 2022. Allein in 36 verhandelten Sozialplänen wurden über 78 Mio. Euro erstritten.

„Natürlich ist es nicht erfreulich, dass so viele Sozialpläne erforderlich waren, denn das bedeutet, dass viele Betriebe mit Problemen kämpfen und im Rahmen von Rationalisierungsmaßnahmen häufig Arbeitsplätze verloren gehen. Andererseits können im Sozialplan geregelte Maßnahmen die Nachteile für betroffene Kolleginnen und Kollegen zumindest mildern“, so der stv. Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft GPA, Markus Hiesberger.

Maßnahmen im Rahmen von Sozialplänen sind z.B. freiwillige Abfertigungen, Überbrückungshilfen, der Ersatz von Umschulungs-, Bewerbungs- und Ausbildungskosten oder die Errichtung einer Arbeitsstiftung.

Juristischer Beistand für Mitglieder – 878 Rechtsfälle schon im Vorfeld erledigt

Neben den Sozialplänen wurden über 3 Mio. Euro durch gerichtliche Urteile, 1,5 Mio. über gerichtliche Vergleiche und über 35 Mio. durch Interventionen und außergerichtliche Vergleiche erreicht.

Gewerkschaft GPA, Edgar Ketzer

Durch das Engagement und die fachkundige Beratung der GPA konnten 878 Fälle schon im Vorfeld eines Gerichtsverfahrens zur Zufriedenheit der Mitglieder erledigt werden.

Es zeigt sich, wie wichtig es ist, Gewerkschaftsmitglied zu sein. „Gerichtsverfahren sind teuer“, sagt Mag.a Andrea Komar, Leiterin der GPA-Bundesrechtsabteilung. „Viele Mitglieder, die wir vertreten, könnten es sich nicht leisten, ihre Ansprüche einzuklagen, wenn wir nicht das Kostenrisiko für sie übernehmen würden.“

Die Gewerkschaft GPA bietet in jedem Bundesland werktags Rechtsberatung an, die von Mitgliedern in Anspruch genommen werden kann.