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KV PROPAK 2026: Gewerkschaft GPA erwartet verbessertes Angebot

Betriebsrät:innen beschlossen Resolution

©agnormark - stock.adobe.com

In der vierten Verhandlungsrunde für den Kollektivvertrag der PROPAK-Industrie (Herstellung von Produkten aus Papier und Karton) konnte am 24. Februar erneut keine Einigung erzielt werden. Das Angebot der Arbeitgeber liegt immer noch unter 2% - für das Verhandlungsteam deiner Gewerkschaft GPA ist das weiterhin inakzeptabel. Mit den Betriebsrät:innen der Branche wurde deshalb bei einer Konferenz über weitere Schritte beraten. Für den Fall, dass es auch in der heutigen Verhandlungsrunde zu keinem angemessenen Angebot kommt, wurde vorsorglich eine Resolution zur Unterstützung gewerkschaftlicher Maßnahmen beschlossen.

„Der aktuelle Verhandlungszugang der Arbeitgeber stößt auf großes Unverständnis seitens der Beschäftigten.“
Bernhard Hirnschrodt, Kollektivvertragsverhandler deiner Gewerkschaft GPA

„Niemand bestreitet, dass die Ausgangslage keine einfache ist. Doch die Beschäftigten spüren die gestiegenen Kosten jeden Tag an der Supermarktkasse oder bei der Stromabrechnung. Angesichts dessen hat die angebotene Erhöhung nichts mit einem fairen Angebot zu tun“, betont Bernhard Hirnschrodt, Kollektivvertragsverhandler deiner Gewerkschaft GPA.

Bei der heutigen Verhandlungsrunde erwarten wir uns ein verbessertes Angebot. Sollten die Arbeitgeber weiterhin an ihrer Blockadehaltung festhalten, werden auch wir den Druck erhöhen und gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen für die faire Anerkennung ihrer Arbeit kämpfen!