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KV BABE 2026: Dritte Verhandlungsrunde ohne Ergebnis

Angebot der Arbeitgeber weiterhin unzureichend

In der dritten Verhandlungsrunde für den Kollektivvertrag der rund 10.000 Angestellten der privaten Bildungseinrichtungen gab es am 18. März keine Einigung . Das aktuelle Angebot der Arbeitgeber sieht eine Erhöhung um 2,2 Prozent vor. Die Gewerkschaft GPA bewertet dieses Angebot weiterhin als unzureichend.

„Das Engagement der Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben hat zu Bewegung am Verhandlungstisch geführt, aber das aktuelle Angebot ist nach wie vor weit von einem vertretbaren Kompromiss entfernt“, betont Senad Lacevic, Verhandlungsleiter der Gewerkschaft GPA, mit Blick auf die Betriebsversammlungen in der Branche.

Attraktive und verlässliche Rahmenbedingungen nötig

Gerade in einem gesellschaftlich so wichtigen Bereich wie der Erwachsenenbildung sind attraktive und verlässliche Rahmenbedingungen notwendig. Das bedeutet eine faire Abgeltung der Leistungen der Beschäftigten.

Beiden Seiten ist bewusst, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aufgrund von Kürzungen im Bildungsbereich schwierig gestalten. Doch die Ursache dafür liegt nicht bei den Beschäftigten, die täglich mit der anhaltenden Teuerung konfrontiert sind. Die Folgen auf die Beschäftigten abzuwälzen, ist der falsche Weg.

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 8. April statt.