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KV 2026 Chemische Industrie: Zweite Verhandlungsrunde ergebnislos unterbrochen

Nächste Verhandlungsrunde am 21. April

AdobeStock, NDABCREATIVITY

In der zweiten Verhandlungsrunde für die rund 50.000 Beschäftigten der Chemischen Industrie konnte am 9. April keine Einigung zwischen den Sozialpartnern erzielt werden. Die Verhandlungen wurden nach sechs Stunden unterbrochen. Seitens der Arbeitgeber wurde kein Angebot vorgelegt. Deine Gewerkschaften GPA und die Gewerkschaft PRO-GE fordern weiterhin eine lineare, nachhaltige Lohn- und Gehaltserhöhung für alle Beschäftigten.

„Es sind die Kolleginnen und Kollegen, die seit Jahren unter schwierigen Bedingungen ihre Arbeit verrichten. Dieser Einsatz muss sich in einem fairen Angebot widerspiegeln“, betonen die Verhandler der Arbeitnehmer:innenseite, Mario Mayrwöger, Gewerkschaft GPA und Hubert Bunderla, Gewerkschaft PRO-GE.

„Der Einsatz der Beschäftigten muss sich in einem fairen Angebot für die Lohn- und Gehaltserhöhung widerspiegeln.“
Mario Mayrwöger, Verhandler Gewerkschaft GPA

Während wir in der Branche eine positive Entwicklung im Bereich der Auftragslage und Wertschöpfung beobachten, spüren die Beschäftigten die Teuerung tagtäglich. Gerade deshalb ist eine lineare, nachhaltige Gehaltserhöhung für alle Beschäftigten zentral.

Es liegt nun an den Arbeitgebern in der nächsten Verhandlungsrunde ein faires Angebot vorzulegen und so weiterhin konstruktive Verhandlungen zu ermöglichen!

Die dritte Verhandlungsrunde findet am 21. April statt.