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KV 2026 Elektro- und Elektronikindustrie: Kein Ergebnis bei zweiter Verhandlungsrunde

Gewerkschaften fordern Angebot für ordentliche Lohn- und Gehaltserhöhungen

Adobe Stock / Gorodenkoff

Die diesjährige industrielle Frühjahrslohnrunde wurde am 24. April mit den Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 60.000 Beschäftigten der Elektro- und Elektronikindustrie (EEI) fortgeführt. Diese zweite Gesprächsrunde wurde am 24. April ohne Ergebnis unterbrochen.

Deine Gewerkschaften GPA und die PRO-GE fordern die Arbeitgeber auf, bei der nächsten Verhandlungsrunde am 29. April endlich ein seriöses Angebot für Lohn- und Gehaltserhöhungen auf den Tisch zu legen. Es werde daher eine entscheidende Runde, betonen die beiden Verhandlungsleiter der Arbeitnehmer:innenseite, Eva Scherz, Gewerkschaft GPA und Reinhold Binder, PRO-GE.

„Sollte es in der nächsten Verhandlungsrunde keine substanziellen Fortschritte geben, werden die Betriebsrätinnen und Betriebsräte zeitnah die weitere Vorgangsweise beraten und beschließen.“
Eva Scherz, Verhandlerin für die Gewerkschaft GPA

Die Gewerkschaften verweisen erneut auf die positive wirtschaftliche Entwicklung der Branche. Auch der Iran-Krieg und die Blockade der wichtigen Schifffahrtsroute würden der Branche bisher keine Schwierigkeiten bereiten. Der heimischen Elektro -und Elektronikindustrie geht es gut, manchen Bereichen sogar sehr gut. Die Arbeitsbelastung für die Beschäftigten ist im letzten Jahr deutlich gestiegen, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben sich daher ordentliche Lohn- und Gehaltserhöhungen verdient.

Der neue Kollektivvertrag für soll ab 1. Mai gelten.

Die dritte KV-Runde am 29. April entscheidet die weitere Vorgangsweise.