Fünf gute Gründe für eine Millionärssteuer

Drei Viertel der österreichischen Bevölkerung sind für eine Millionärssteuer

Arbeitsminister Kocher sieht im Interview „überhaupt keinen Grund“ für eine Millionärssteuer. Deine Gewerkschaft GPA hat gleich fünf gute Gründe gefunden.

Erstens: Österreich ist ein Land der Ungleichheit. Das reichste Prozent der Bevölkerung hat mehr Vermögen als die unteren 90 Prozent.

Zweitens: Vermögensbezogene Steuern tragen immer weniger zum Steueraufkommen, also zur Summe aller gezahlten Steuern, bei. Während Ende der 1960er Jahre noch knapp 4 Prozent aller Steuern von Vermögenden geleistet wurden, sind es jetzt noch läppische 1,3 Prozent. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer leisten aber sogar 80 Prozent aller Steuern.

Drittens: Eine Millionärssteuer nach dem Modell der Gewerkschaft GPA wäre sehr treffsicher und würde nur die reichsten 4 bis 5 Prozent der Haushalte treffen. Kein Häuslbauer müsste Angst um sein Hab und Gut haben.

Viertens: Eine Millionärssteuer brächte vier bis fünf Milliarden Euro pro Jahr. Damit wären Investitionen in den Sozialstaat, zur Bekämpfung der Klimakrise oder im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit möglich.

Fünftens: Die enormen Kosten der Corona-Krise müssen bezahlt werden, während Rekord-Arbeitslosigkeit herrscht. Reiche werden reicher, während die viele Menschen schauen müssen, wo sie bleiben. Es geht um Gerechtigkeit.

Deine Gewerkschaft GPA hat eine Umfrage gemacht und herausgefunden: Drei Viertel der österreichischen Bevölkerung sind für eine Millionärssteuer!

Deine Gewerkschaft GPA setzt sich neben höheren Gehältern und besseren Arbeitsbedingungen auch auf politischer Ebene für die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ein.

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