KV PROPAK 2026: Abschluss in sechster Verhandlungsrunde erzielt
Mindestlöhne und -gehälter steigen im Durchschnitt um 2,94 Prozent
Die Kollektivvertragsverhandlungen für die Beschäftigten der PROPAK-Industrie konnten am 23. März erfolgreich abgeschlossen werden. Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Ausgangslage konnte in der sechsten Verhandlungsrunde ein für beide Seiten noch tragbares Ergebnis erzielt werden. Die Mindestlöhne und -gehälter steigen im Durchschnitt um 2,94 Prozent. Die Betriebserfahrungszulage sowie die Nachtschicht – und Schmutzzulage werden um 3,6 Prozent erhöht. Die Heimarbeiter sowie Lehrlingseinkommen werden um 3,8 Prozent erhöht.
Deine Gewerkschaft GPA betrachtet den nun erzielten Abschluss als harten Kompromiss in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Umso wichtiger ist es, dass besonders die unteren Einkommensgruppen eine Erhöhung über der Inflationsrate erzielt werden konnte. Auch sämtlich Zulagen werden mit der Inflationsrate erhöht. „Dieses Ergebnis wäre ohne die tatkräftige Unterstützung der Beschäftigten der Branche nicht möglich gewesen. Für die Betriebsrät:innen der Verhandlungskurie ist dieser Abschluss ein einmaliges Zugeständnis an die aktuelle wirtschaftliche Lage der Branche“, betont Bernhard Hirnschrodt, zuständiger Wirtschaftsbereichssekretär deiner Gewerkschaft GPA.
Der Abschluss im Detail
- Die Mindest- und IST-Gehälter sowie Löhne werden um 2,65 Prozent, aber mindestens um 90 EUR sowie maximal um 145 EUR angehoben
- Die Lehrlingseinkommen werden um 3,8 Prozent erhöht
- Die Betriebserfahrungszulage sowie die Nachtschicht- und Schmutzzulage werden um 3,6 Prozent erhöht
- Die Heimarbeiter werden ebenfalls um 3,8 Prozent angehoben