KV 2026 Chemische Industrie: Keine Einigung in fünfter Runde
Deine Gewerkschaft GPA bleibt bei Forderung von 3,5 Prozent
Die fünfte Verhandlungsrunde für die rund 50.000 Beschäftigten der Chemischen Industrie wurde am 8. Mai, von einer Kundgebung der Beschäftigten vor der Wirtschaftskammer Österreich in Wien begleitet.
Das Angebot der Arbeitgeber einer Einmalzahlung in Höhe von 250 Euro, das heute zum zweiten Mal nicht aufgebessert wurde, wurde von deiner Gewerkschaft GPA und der Gewerkschaft PRO-GE weiterhin als nicht ausreichend erachtet und abgelehnt. Die Gewerkschaften beraten nun über weitere Maßnahmen.
„Die Arbeitgeber legen eine Blockadehaltung an den Tag und wollen es offenbar drauf ankommen lassen. Mit einer Einmalzahlung von 250 Euro lassen wir uns sicher nicht abspeisen.“
„Das Angebot der Arbeitgeber ist respektlos und eine Missachtung der guten Arbeit, die die Beschäftigten jeden Tag leisten, um den Unternehmenserfolg zu gewährleisten. Während beim Kollektivvertrag die Sparstrümpfe getragen werden, haben die Arbeitgeber bei den Managementvergütungen die Spendierhosen an. Die Beschäftigten werden sich das nicht bieten lassen“, so Mario Mayrwöger, Verhandler deiner Gewerkschaft GPA.
Deine Gewerkschaft GPA und die Gewerkschaft PRO-GE beraten nun über weitere Maßnahmen. Wir sind verhandlungsbereit. Ein stumpfes Beharren am bisherigen Angebot ist aber alles andere als eine Verhandlung.
Die nächste Verhandlungsrunde findet am 21. Mai 2026 statt.
Mehr zu den Verhandlungen