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KV Papierindustrie 2026: Abschluss in der sechsten Runde

KV-Löhne und -Gehälter steigen um 2,4 Prozent – Bis zu +2,75 Prozent Ist-Erhöhung für niedrige Einkommen

Adobe Stock / industrieblick

Bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 7.500 Beschäftigten der Papierindustrie haben deine Gewerkschaft GPA und die Gewerkschaft PRO-GE am 21. Mai einen Abschluss erzielt.

Die kollektivvertraglichen Mindestlöhne und -gehälter werden rückwirkend mit 1. Mai um 2,4 Prozent erhöht, ebenso die Lehrlingseinkommen. Die Ist-Löhne und -Gehälter werden um 1,8 Prozent plus 28 Euro angehoben, das ergibt nachhaltige Erhöhungen von 2,5 Prozent im Durchschnitt und bis zu 2,75 Prozent für die niedrigsten Einkommen.

„Die Verhandlungen in diesem Jahr verliefen zäh und schwierig. Erst nach den Betriebsversammlungen haben sich die Arbeitgeber bewegt. Nur durch den Rückhalt von den Beschäftigten konnte eine Einigung erreicht werden.“
Walter Kogler, Verhandler deiner Gewerkschaft GPA

Insgesamt zogen sich die Verhandlungen über sechs Wochen und ebensoviele Verhandlungsrunden. 120 Betriebsrät:innen kamen nach der vierten Verhandlungsrunde dem Aufruf deiner Gewerkschaft GPA zu einer Konferenz nach, zuletzt wurden flächendeckend Betriebsversammlungen abgehalten. Der Abschluss ist ein sozialpartnerschaftlicher Kompromiss, der von beiden Seiten Zugeständnisse benötigt hat. Die wirtschaftlichen Herausforderungen, denen die Branche gegenübersteht, werden darin ebenso berücksichtigt wie die Lebenssituation der Beschäftigten angesichts der immer noch hohen Teuerung.