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KV-IT 2026: Österreichweite Warnstreiks erfolgreich abgehalten

GPA sieht deutliches Signal an Arbeitgeber:innen vor nächster Verhandlungsrunde am 10. März

Gewerkschaft GPA / Edgar Ketzer

Zwischen 3. und 4. März fanden aufgrund der stockenden Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 90.000 Beschäftigten der IT erstmals Warnstreiks in der Branche statt. In vielen Großunternehmen, aber auch in zahlreichen Klein- und Mittelbetrieben wurde die Arbeit für einige Stunden niedergelegt, um die Forderung der Beschäftigten nach einem vertretbaren Angebot seitens der Arbeitgeber Nachdruck zu verleihen.

„Die Warnstreiks waren ein deutliches Signal: Die Beschäftigten der IT-Branche sind bereit, für eine faire Anerkennung ihrer Arbeit zu kämpfen.“
Sandra Steiner, Verhandlungsleiterin der Gewerkschaft GPA

„Den Arbeitgebern muss bewusst werden, dass sie anstelle von Konfliktorientierung endlich Verhandlungsbereitschaft zeigen müssen, damit eine vertretbare Lösung am Verhandlungstisch möglich wird“, betont Sandra Steiner, Verhandlungsleiterin der Gewerkschaft GPA in Bezug auf die nächste Verhandlungsrunde.

Sollte es auch am 10. März zu keiner Einigung kommen, sieht Steiner einen massiven Imageschaden für die Branche. „Die IT-Branche hat sich bisher immer als moderner Zukunftsmotor präsentieren. Doch diese Auseinandersetzung sorgt seitens der Arbeitgeber für Signale, die wenig Attraktivität vermitteln. Planbarkeit und Stabilität für alle Beteiligten sind das Gebot der Stunde“, appelliert Steiner.

Die Gewerkschaft GPA dankt allen Betriebsrät:innen und Beschäftigten für die disziplinierte Durchführung der Warnstreiks. „Die gute Beteiligung zeigt, dass die Kolleginnen und Kollegen hinter unseren Forderungen stehen. Das muss sich endlich auch in einem vertretbaren Abschluss widerspiegeln“, betont die Gewerkschafterin abschließend.

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